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Auftrag · Tutorial

Projektauftrag

Der Auftrag hält fest, was das Projekt liefern soll, bis wann und mit welchem Budget – die verbindliche Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Projektleitung.

So geht's hier

  1. 1Trage unter Eckdaten Auftraggeber, Projektleitung, Start, Ende und Budget ein. Verknüpfe den Auftraggeber als Person, damit er selbst freigeben kann.
  2. 2Formuliere Ergebnis- und Vorgehensziele – Ergebnisziele immer mit Messgröße.
  3. 3Beschreibe Leistungsumfang, Lieferobjekte und die Abgrenzung (Nicht-Ziele).
  4. 4Bewerte die Komplexität. Ab „mittel“ brauchst du Umfeld- und Stakeholderanalyse.
  5. 5Die Leiste „Auftragsreife“ rechts zeigt, was noch fehlt. Ist alles beisammen, reichst du den Auftrag mit Freigabekette ein.

Methode (GPM): Projektauftrag und Zielsystem

  • Ziele SMART formulieren: spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch, terminiert.
  • Ergebnisziele beschreiben, was am Ende vorliegt; Vorgehensziele, wie das Projekt dorthin kommt (Termin, Budget, Arbeitsweise).
  • Nicht-Ziele sind genauso wichtig wie Ziele: Sie machen die Grenze des Projekts sichtbar.
  • Mit der Freigabe wird der Auftrag eingefroren; Änderungen laufen danach über eine neue Auftragsversion bzw. einen Änderungsantrag.

Quelle: GPM PM4, Projektauftrag und Zielsystem; IPMA ICB 4, Kompetenzelemente „Anforderungen und Ziele“, „Leistungsumfang und Lieferobjekte“

Ein Ergebnisziel ohne Messgröße zählt nicht – woran erkennt ihr, dass es erreicht ist?

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